Der SternenClan ist erzürnt, denn die Clans des Waldes befolgen das Gesetz der Krieger nicht mehr. Eine Prophezeiung sagt dunkle Zeiten voraus.
Werden die vier Clans es schaffen, sich zusammen zu schließen, oder wird ein heftiger Kampf entbrennen?
 
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 Ozeanschauer|Männlich| Schattenclan [Fertig!]

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Falbenpfote

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BeitragThema: Ozeanschauer|Männlich| Schattenclan [Fertig!]   Do 5 Jan 2017 - 0:34

allgemeines
»It's okay to be gay!«

name: Ozeanschauer username: Falbenpfote
alter: 18 Monde geschlecht: Männlich
rang: Kriegerclan: Schattenclan

aussehen

Na hallo! Darf ich fragen wer du bist? Wie? 'Der Leser'? Sehr interessanter Name, muss ich schon sagen. Ich rate jetzt einfach mal, du willst so ziemlich alles über mich wissen. Aussehen, Charakter, Vergangenheit, die üblichen Lappalien. Und nein, ich verrate dir nicht woher ich es weiß, das bleibt mein Geheimnis!
Tja, um mal ganz von vorne anzufangen: Ich bin ein ziemlich großer Kater, aber kein Riese. Sagen wir das ich zwar deutlich über dem Durchschnitt liege, jedoch selbst den größten Katzen unterlegen bin. Hauptsächlich sind  lange, kräftige Beine daran Schuld, die mir schnelle Sprints ermöglichen. Untypisch für eine Schattenclankatze, nicht? Na warte nur bis wir zu meiner Geschichte kommen! Sollte jetzt übrigens keine Warnung sein, also schau mich nicht so entgeistert an! Logischerweisen enden meine Gliedmaßen in runden Pfoten, etwas breiter als normal, doch es fällt nicht wirklich auf. Vorne schützen lange, leicht gekrümmte Krallen. Im Sonnenlicht erstrahlen sie im schönsten Cremeton. Solltest du mir mal im Kampf begegnen würde ich allerdings lieber nicht auf die Farbe meiner Krallen achten, das könnte sonst schnell böse für dich enden, deshalb bin ich mal so nett und kläre dich während dieser merkwürdigen Konversation auf. Recht unnötig zu wissen, aber meine Schätze können tiefe Wunden reißen, wenn im richtigen Winkel gezielt wurde. Für einen Kater bin ich relativ schlank. Hie und da kommt Muskulatur unter meinem kurzen Pelz hervor, jedoch nur rund um den Brustkorb, sowie den Läufern. Eben dort wo die meisten Gebiete gefordert werden. Manch eine Katze bezeichnet mich auch als athetischen Typ, dem ich auch vollends zustimme. Wie ein muskelbepackter Riesenidiot sehe ich ja nicht aus, oder? Deshalb überlasse ich meistens den starken Katern den Nahkampf. Sollen die sich doch schmutzig machen, ich arbeite lieber mit meinen kleinen Tricks. Mein Schweif ist übrigens auch ziemlich lang und kräftig (Was anderes auch hehehe). Sollte es mal so weit kommen und mich bringt wirklich jemand auf die Palme sollte man aufpassen. Wird man davon getroffen kann es ziemlich schmerzhaft sein. Hauptsächlich benutze ich ihn zur Gleichgewichtshaltung und frechen Katzen eins über die Mütze zu ziehen, ein praktisches Werkzeug wenn du mich fragst! Bevor ich mich allerdings in weiteren Zweideutigkeiten verliere sollten wir besser weiter machen. Aus meinen Schultern entspringt ein eleganter Hals, der in einem kantigen Schädel endet. Von der Frontalansicht wirkt das Gesicht eher breit, auch die Schnauze macht da keine Ausnahme und geht eher ins keilförmige. Für einen Kater sind bei mir die Wangenknochen ziemlich hoch positioniert. Die wunderschönen kugelrunden Augen machen es übrigens nicht besser. Generell sehe ich etwas weiblicher im Gesicht aus, was eventuell auch von den ohnehin weicheren Zügen kommen kann...Nur selten sieht man mich wirklich wütend. Deshalb ist mein Ausdruck wahrscheinlich noch so frisch und nicht hart, beinahe ledrig wie bei diesen ganzen Griesgrämen! Bevor ich es vergesse: Meine Augen sind von einem etwas dunkleren Wiesengrün, vielleicht mischt sich noch ein ganz leichter blauer Touch hinein, eins allerdings sicher: Es lässt jedes Katerherz höherschlagen! Nur selten sind solche Emotionen wie Zorn oder Trauer darin vorzufinden. Ich habe mich dem ewigen Optimismus verschrieben, also wirst du nichts anderes als leuchtende Farben finden! Übrigens Nase und Ballen sind beide hellrosa. An sich sind meine Ballen eigentlich recht robust, aber ewig auf Steinen zu laufen ist wiederum auch nicht sehr gesund. Zuletzt möchte ich noch einmal auf meine Ohren zu sprechen kommen. Sie sind besonders groß, also...etwas über dem Durchschnitt, so das es von der Form her schon fast länglich wirkt. Jetzt dürfstest du alles über meinen Körper wissen, leider kann ich dich hier noch nicht entlassen.
Ich gehöre zur Art der Mittellanghaarkatzen, sprich ist mein Pelz weder zu kurz noch abartig lang. Ich verstricke mich nicht in ewiger Fellwäsche und muss auch nicht permanent befürchten wenn mich mal ein Schlammspritzer trifft. An sich ist mein Fell relativ pflegeleicht, zwar etwas borstig und dennoch weich. Regen perlt zu Anfang noch an einer Art Filmschicht ab, jedoch bin ich inmitten heftigen Regens relativ schnell durchnässt, kommt davon wenn man nicht die Gene einer Flussclankatze besitzt! Mich soll es ja nicht stören. Komme ich ins Trockene und schüttle mir die Feuchtigkeit aus dem Pelz sehe ich aus wie ein explodiertes Fellknäuel, zwar nicht ganz so krass wie Langhaarkatzen, aber hier kann man deutlich die Länge ablesen. An jeder Stelle meines Körpers wächst das Fell gleichmäßig, nur an Brust und Wangen verstärkt sich das Wachstum, so das es dort ziemlich wild absteht. Kannst dir bestimmt denken, dass es so noch schwieriger wird ein ordentliches Aussehen zu wahren. Mein Fell präsentiert sich in der Basisfarbe als silbriges weiß, vielleicht geht es minimal in den cremefarbenden Ton, ein reines Weiß ist es auf jeden Fall nicht! Wahllos über meinen Körper verteilt finden sich metallgraue Flecken. Vom Nacken bis zum Schwanz hin zieht sich die graue Farbe ununterbrochen durch, geziert von dunkelgrauen Streifen. Mal sind die Flecken gestreift, mal nicht. Die Streifen geben dem ganzen noch zusätzlich den Anschein als ob nur Teile von mir ausgeschnitten wurden und der Rest überklebt, recht witzig wenn man sich das vorstellt...Weißt du was? Ich habe jetzt nicht unbedingt jede Position meiner Flecken aufs genaueste erklären, deshalb schau dir einfach mein Bild an, welches über meinem Steckbrief ist! Einzig und allein finde ich erwähneswert den großen Fleck, der mein gesamtes linkes Auge umrahmt und die besonder starke Anhäufung, die meine Gliedmaßen regelrecht grau färbt. Übrigens, mein Schweif ist komplett metallgrau eingefärbt, mit dunkleren Streifen getigert und endet in einer dunkelgrauen Schwanzspitze! Das war so wichtig, das musste einfach nochmal gesagt werden.
Was ziemlich auffällig an mir sein dürfte sind die zahlreichen Narben, jene sich wie hautfarbende Schlangen durch mein helles Fell fressen. Ein paar stammen aus Kämpfen, wobei ich mich bis heute frage wie es so weit überhaupt kommen konnte, doch die meisten stammen von meinem Vater, aber husch! Die Geschichte kommt erst später! Drei Krallenspuren ziehen sich über mein linkes Auge, während auf der rechten Seite sich eine Narbe über untere und obere Leftze zieht. Von meinen Ohren möchte ich gar nicht anfangen. Beide sehen aus wie von einem wütenden Vogel zerpickt, total ausgefranst an den Rändern und teilweise richtigen Löchern in der dünnen Haut, die stammen von meinem Vater, auch die Narben rund um den Nacken und Brustkorb gehen auf seine Karte. Vorne an meinem linken Oberschenkel wächst schon kein Fell mehr..Wenn ich mich Recht erinnere ist daran ein Donnerclankrieger Schuld. Zähne, gleichzeitig mit Krallen sind einfach keine gute Kombi. An dem anderen Hinterbein finden sich auch noch vergangene Kriegswunden, die sind allerdings nicht der Rede wert. Ich kann nur von Glück reden ein dichtes Fell zu besitzen, darunter finden sich noch weitaus mehr Narben, klein, große, dünne..., jedoch unsichtbar.

sonstiges: Ich bin ein Narbenmonster mit gutem Herzen und immerzu fröhlicher Laune!
charakter

Ich denke es ist dir schon aufgefallen das ich ein recht lockerer Typ bin. Ja? Braves Kerlchen! Genau, jetzt kommen wir zu meinem Individum.
Wenn dir eine Katze von weitem grinsend entgegen kommt kann es sich dabei eigentlich nur um mich handeln. Du musst nämlich wissen, dass ich ein strikter Optimist bin. Nichts auf dieser Welt kann mir meine Zuversicht nehmen. Selbst wenn mich versucht jemand zu schikanieren, egal ob es dabei um mein Aussehen oder etwas anderes geht, ich lächle diese Schmerzen einfach weg. Woher ich diese Geduld nehme? Weißt du, mir ist schon so viel Mist im Leben passiert das es sich einfach nicht mehr lohnt traurig im ewigen Nichts zu versinken. Vor einem Jahr noch lag ich in Depressionen, seelisch zutiefst zerstört, aber ich selber konnte mir zum Glück die Augen öffnen. Es lohnt sich wirklich, aufmerksam durchs Leben zu marschieren. Man entdeckt vielleicht Details, die einem das Leben vielleicht grundlegend geändert hätten! Ich kann mir vorstellen das ich einigen Katzen mit meiner ewigen fröhlichen Laune auf den Wecker gehe, jedoch lasse ich es mir nicht nehmen. Frohsinn ist so ziemlich das einzige was mir in meinem Leben geblieben ist..Also bitte...Warte, wo war ich? Ach ja! Irgendwo zieht es wahrscheinlich eine gewisse Sturheit mit sich, wenn ich mich von nichts abbringen lasse, bisher hat es mir noch nicht geschadet würde ich mal sagen.
Vor anderen Katzen trete ich relativ aufgeschlossen und freundlich auf. Nur selten fühlt man sich in meiner Nähe wirklich unwohl. Klar ich kann andere Artgenossen nicht steuern, allerdings habe ich das Gefühl Katzen benehmen sich viel entspannter sobald ich da bin. Solange ich mich nicht im Kampf befinde tue ich keiner Fliege etwas zur Leide, auch wenn meine Narben etwas anderes erzählen. Gerne beteilige ich mich an Gesprächen und lasse mich auf die verschiedensten Themen ein. Ich bin neugierig auf Neues und lasse mich gerne belehren, wobei ich natürlich auch meine eigene Meinung habe. So habe ich kein Problem sie zu verteidigen, im normalen Sinne versteht sich. Übrigens ich bin ziemlich charismatisch und weiß mit Worten umzugehen. Hie und da ein Schmeichler auf Kosten geröteter Gesichter macht schon Spaß. Wenn ich wollte könnte ich bestimmt ein paar Kätzinnen um die Pfote wickeln, nur das Problem das ich eher an dem anderen Geschlecht interessiert bin. Richtig gehört! Für Weibchen habe ich leider nicht viel übrig, schon in meiner Schülerzeit habe ich die attraktive Anziehung von Katern erkannt! Soll ich ehrlich sein? Ich stehe zu meiner Sexualität, man könnte es sogar ich gehe ziemlich offen damit um. Wenn ich jemanden anziehend finde merkt er es auch ziemlich schnell, denn ich lasse keine Gelegenheit aus denjenigen mein Interesse spüren zu lassen, dabei kann ich auch mal zweideutig werden. Vielleicht bin besitze ich auch einfach kein Schamgefühl oder bin zu direkt, jedoch finde ich das nicht schlimm. Wer mein Vertrauen hat findet in mir einen aufmerksamen Zuhörer und jemanden der fast immer die gleiche Meinung teilt, da scheine ich vor allem mit Weibchen einig zu sein, weshalb auch immer! Katern scheine ich meistens zu verweichlicht, das schmerzt war ein bisschen, aber es ist zu verkraften. Hm, ich kann Charakterstärke beweisen, das sollte nicht das Problem sein. Jedem das seine würde ich sagen. Wie ich am Anfang schon gesagt habe bin ich relativ entspannt und lasse mich nur schwer aus der Fassung bringen, so ist es auch bei Argumentation. Meistens kann ich nicht wirklich ernst bleiben und bin eher zu Scherzen aufgelegt. Erfordern Situationen Ernsthaftigkeit besitze ich den Anstand um mich dementsprechend zu verhalten. Mein Kopf mag vielleicht in den Wolken schweben, jedoch habe ich den totalen Überblick! Mehr oder weniger...Lassen wir das.
Bisher muss ich dir wie der charmante Kater vom Dienst vorkommen, allerdings habe ich meine kleinen psychischen Schwächen, vor allem wenn es um ein dunkles Kapitel in meiner Vergangenheit geht. Ich selber rede mir immer ein ich wäre darüber hinweggekommen, überspiele diese Angst mit purer Freude...Irgendwie komisch, nicht? Sollte es irgendwann mal gegen mich verwendet werden...glaube ich wird eine Welt für mich zusammenstürzen, aber husch, du hast das nie gehört.
Bisher habe ich dir nur erzählt wie ich mich innerhalb des Clans verhalte, richtig? Gut, machen wir weiter. Zum Anführer, sowie dem Stellertreter hege ich ein normales Verhältnis, ich bringe ihnen den richtigen Respekt entgegen, solange ihre Entscheidungen weise sind, ein Geben und Nehmen. Das selbe gilt für den Heiler. Okay, vielleicht etwas mehr Respekt, weil er es fertigbringt Katzenleben zu Retten, wirklich sehr faszinierend. Gegenüber Hauskatzen bin ich etwas kritischer eingestellt. Ich verstehe ihren Lebensstil nicht, zwar würde mich interessieren wie es diese Katzen fertigbringen bei Zweibeinern vor sich hin zu vegetieren. Wird das nicht langweilig? Weiter im Text. Hm? Ich hab Streuner vergessen? *...* Meine Gefühle gegenüber diesen Wesen ist eher gemischt, vielleicht hängt es damit zusammen das mein Vater Streuner war...es ist nicht einfach und ich möchte auch nicht darüber Reden, tut mir leid.
Kompletter Themenwechsel. Sind wir überhaupt schon bei meinen Stärken und Schwächen angekommen? Nicht, dann fangen wir mal an! Meine Stärken liegen im Bereich der Schnelligkeit und Ausdauer. Auf kurzer Strecke kann ich ungeheure Geschwindigkeit aufnehmen, ebenso liegt mir Klettern, zumindest komme ich leichter den Stamm hinauf als andere Clankameraden. Auch im Kämpfen stelle ich mich nicht schlecht an. In der Schlacht kämpfe ich eher auf Distanz und versuche auf Schnelligkeit zu setzen.
Zu meinen Schwächen gehört Schwimmen und Jagen. Vor allem beim Jagen machen sich bei mir starke Konzentrationsstörungen bemerkbar, verbunden mit Angstzuständen...Deshalb versuche ich meist diese Tätigkeit weitgehends zu vermeiden, auch wenn es eigentlich unmöglich ist. Wenn du dich traust weiterzulesen. Alles was mir Probleme bereitet liegt in meiner Vergangenheit. Sie ist verdammt dunkel. Bist du bereit?

sonstiges: Ich habe meine guten und schlechten Seiten, völlig normal. Oder?
beziehungen

mutter: Lufthauch | hellgraues Weibchen mit dunkelgrauen Tigerungen und gelben Augen | Schattenclan | Verstorben/Fiktiv
vater: Amaterasu/Polarfang | bulliger silbrig weißer Kater mit wiesengrünen Augen | -/Schattenclan | Lebendig (NPC-Streunt durch die Gegend; Ort unbekannt)  


geschwister: Lichtwolke | hellgraues Weibchen mit silbrig weißen Pfoten und blaugrünen Augen | Schattenclan | Lebendig (?) (Wurde von Amaterasu verschleppt)


gefährte: Libellensturm | Beigefarbener Kater mit dunkelbraunen Flecken | Schattenclan | Ermordet/Fiktiv  
jungen: -


mentor: Amaterasu/Polarfang | bulliger silbrig weißer Kater mit wiesengrünen Augen | -/Schattenclan | Lebendig (NPC-Streunt durch die Gegend; Ort unbekannt)
schüler: Wolkenpfote | ? | Schattenclan| Lebendig (Funkenstern)


freunde: Jaspisherz | orange-braun getigerter Kater mit grünen Augen | Flussclan | Lebendig (Jaspis)
feinde:
vorgeschichte

Bestimmt ist dir bekannt was aus Liebe entsteht? Genau Jungen. Damals vor 19 Monden lernte eine junge Kätzin des Schattenclans einen stattlichen Streunerkater kennen. Schon im ersten Augenblick empfand Lufthauch Gefallen für diese fremde Welt. Amaterasu war sein Name. So wie es kommen musste entstanden aus dieser innigen Liebschaft Junge, darunter war auch ich. Unserem Vater gefiel der Gedanke nicht Verantwortung zu übernehmen und behielt sich ein distanziertes Verhältnis zu seinem eigen Fleisch und Blut, doch damals war die Liebe noch rein, so entschied sich Amaterasu dazu seiner Familie im Clanleben beizustehen. Zu Anfang wurde der Streuner argwöhnisch beäugt. Konnte eine Kreatur der Straße das stolze Leben einer Clankatze überhaupt tragen? Amaterasu nahm freiwillig den Kriegernamen Polarfang an und unterstützte den Clan nach Leibeskräften. In diese perfekte, kleine Welt wurden meine Schwester Lichtpfote und ich hinein geboren. Unsere Kindheit war einfach gehalten und spannend. Lufthauch kümmerte sich aufopfernd um uns und lehrte uns was es hieß zu lieben. Während unser Vater immer wieder Anhänge zur Brutalität hatte und die Welt aus einem äußerst nüchternen Winkel betrachtete. Im Nachhinein bin ich froh eher nach Mutter zu kommen, sehr froh...Wie jede andere junge Katze entdeckten wir das Lager für uns, probierten unsere erste Frischbeute und genossen unser Leben vor der Schülerzeit. Mit fünf Monden dürfte es dann das erste Mal gewesen sein, dass Polarfang gegenüber mir handgreiflich wurde. Immer öfter stellte er mich zur Rede, verlangte nach einer Antwort, weshalb ich mich nicht für Weibchen interessierte. Damals waren die Gründe noch relativ plausibel. Mehr Flausen als andere Dinge im Schädel verbrachte ich die Zeit lieber mit Spielen. Dafür begann mich mein Vater zu bestrafen und nur mich. Lichtjunges ließ er dabei völlig außer acht. Die erste Ohrfeige bekam ich als ich ihn an jenem Tag das erste Mal widersprach und zwar mit solcher Kraft das ich zur Seite flog. Du sagt es wäre unfair? Ja das war es. Noch konnte ich mich nicht wehren, doch ich kam im Alter nicht darauf mich zu wehren, es würde ja nur mehr schmerzen. Am Anfang setzte ich mich noch heftig zur Wehr, schrie nach meiner Mutter und versuchte auf dieses Monster aufmerksam zu machen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Übergriffe relativ selten, da mich so sonst jede im Lager hätte schreien hören. Lufthauch merkte wie ich mit der Zeit immer einsibliger und apathischer wurde. Bald hatte ich die Freude am Leben verloren. Tag für Tag wuchs die Angst vor der Schülerzeremonie, doch es lie0 sich nicht aufhalten.
Meine Schwester hatte eine Art Abscheu gegen mich entwickelt. Sie vermisste den Kater mit dem es sich so gut Spielen hat lassen und konnte nicht akzeptieren das diese schweigsame, gebrochene Hülle ihr Bruder war, so wandte sie sich von mir ab und stürzte sich ins Training, unwissend was mir immer auf "Ausflügen" widerfuhr. Ja, so nannte mein Vater jene Tätigkeiten, denn er hatte sich stark dafür eingesetzt mich als Schüler zu bekommen, obwohl es eigentlich gegen die Regeln verstieß. Verdammtes Charisma sag ich nur. Ich driftete von jeglicher Realität ab und hielt mich nur noch in einer von Schmerzen gepeinigen Welt auf. Polarfang testete neue Kampfmethoden an mir, grub mir seine Krallen in die Ohren und reizte meine Psyche bis zur totalen Erschöpfung aus. Jeder Tag begann mit Schmerzen oder einem Schlag, kam immer drauf an ob mein Vater unbeobachtet blieb. Solange wir außerhalb des Clans verbrachten trieb er seine Spielchen mit mir und verletzte mich. Lufthauch verzweifelte an mir. Jeden Abend fragte sie wie es mir ging und ich lief mit schweigender Miene weiter, fraß dieses verdammte Trauma in mich hinein. Nach drei Monden der Folter stieg Polarfang auf eine neue Stufe, fügte mir tiefere Wunden zu, biss Nacken und Brust wund. Ausreden wie ein Fuchs hätten uns angegriffen und ich hätte nicht richtig aufgepasst reichten um diese schreckliche Lüge weiter aufrecht zu erhalten. Mittlerweile schien ihm ein Licht bezüglich meiner Sexualität aufgegangen zu sein. Noch immer verschwendete ich keinen Blick an Weibchen, zeigte generell gar kein Interesse, dafür gab es einen Kater der mein Herz erwärmte, sein Name lautete Libellenpfote. Vater verbat mir den Kontakt. Ich gehorchte nicht und schlich mich nachts in das Nest von Libellenpfote, suchte Trost und Schutz. Zu mancher Stunde erwischte mich dieses Monster was sich "Papa" nannte. Ja, die Quälerei war ihm nicht genug, er bewachte sozusagen meinen Schlaf, mein Leben, einfach alles. Seine Pfoten steckten einfach überall mit im Spiel. Gen Mitte des Tages ging es immer wieder zum Training, dort ließ ich mich emotionslos beinahe zerfetzen. Nur noch der Gedanke an Libellenpfote hielt mich aufrecht. Zwei Monde vergingen in dem mein Leben immer nach dem selben Prinzip verlief. Manchmal versuchte ich mich zu verteidigen. Libellenpfote unterstütze mich in dieser Zeit und lehrte mich neue Tricks um Polarfang zumindest etwas entgegen wirken zu können. Dafür wurde ich natürlich umso härter bestraft. Irgendwann wurde selbst dies ihm langweilig. Immer an den selben Stellen zu verwunden schien nach einer gewissen Zeit zu ermüden. Mittlerweile wurde dem Mistkerl da, das ich mich nie für weibliche Katzen interessieren würde. Ich kann mich noch an seine Worte erinnern. "Dann werde ich dich lehren Kater zu hassen!" Von da an vergang er sich körperlich und sexuell an mir. Traumatisiert stolperte ich die nächsten zwei Monate durch, hielt jedoch noch immer ab der Liebe zu Katern fest. Mein Freund bewies mir das Gegenteil. Ja, zu dieser Zeit waren wir bereits zusammen. Wollte ich mich mal wieder selbst aufgeben kam er und baute mich wieder auf. Ist dir was aufgefallen? Lichtpfote ist lange nicht mehr vorgekommen. Ihr ging es zu dieser Zeit sehr gut, hatte viele Freunde und sonnte sich im Glanz ihrer Fähigkeiten. Mich hatte sie vollkommen verdrängt, ich bin praktisch ersetzt worden. Wie ich schon sagte trage ich es ihr im Nachhinein nicht nach. Mein Vater hegte ein Hass gegen Kater und nicht gegen Kätzinnen, so läuft das Leben eben manchmal...Zu Lufthauch hatte ich selbstständig den Kontakt abgebrochen. Ich konnte ihr Leid einfach nicht mehr ertragen. Vor allem, da ich zum großen Teil daran Schuld gewesen war. Heute bereue ich es zutiefst, denn sie starb in der Blattleere an einer unbekannten Krankheit und blieb auf ewig verloren. Irgendwo war es klar, dass sich Polarfang nicht viel aus dem Tod seiner Gefährtin machte. Die Liebe war nach etwa sieben Monden komplett gebrochen und beide Katzen waren sich aus dem Weg gewesen. Vor allem da meine Mutter ahnte das sich in diesem einst so liebevollen Krieger etwas schreckliches verbarg. Für ihn war sie nur eine pontentielle Gefahr gewesen. Diese war nun beiseie geräumt also blieb diesem Mistkerl mehr Freiraum. Brutaler als zuvor begann er mich zu quälen und brachte es in meinem 14 Mond sogar fertig mich fast zu Töten. Ja, richtig gehört. Irgendwann hatte ich es einfach nur noch satt, mein Leben bedeutete mich nichts mehr. Libellensturm...wenn ich jetzt daran zurückdenke, urgh. Polarfang passte ihn im passenden Moment ab und durchschnitt ihm voller Wohlwollen die Kehle. Und wie es diesem Sadist Spaß machte mein Leben in kompletten Terror zu verwandeln. Dafür brachte er seine ganze Energie auf. Ich erinnere mich noch an seinen kleinen Körper...Wie das Blut an ihm herunterfloss, Libellensturm war fort. Ab da brach meine einst kleine heile Welt zusammen, ich wurde vollkommen zur Puppe und riskierte mein Leben. Ich wollte diesem Bastard entkommen. Instinktiv wusste ich das er meine Liebe des Lebens geraubt hatte, so fokussierte ich meinen Hass auf ihn und kam sogar gegen ihn an. Nicht immer, doch es wurden mit der Zeit immer mehr Siege. Narben fraßen sich mittlerweile massenweise durch den Pelz. Nein, für Libellensturm schwor ich mir durchzuhalten. Irgendwann richtete mich mein eigener Vater so schlimm zu das ich nicht mehr aufstehen konnte. Gefunden wurde ich von der Patrouille des Schattenclans. Endlich wurde dieser Bastard verbannt, vor allem dann wo alles raus kam. Er ließ es sich allerdings nicht nehmen in der Nacht nach der Tat heimlich Lichtwolke zu entführen. Ob sie überhaupt noch lebt weiß ich gar nicht...Wie du siehst, ich habe viel verloren, bin jedoch auf von meiner größten Angst befreit worden...nach 15 Monden. Was aus ihm passiert ist? Keine Ahnung, es interessiert mich auch nicht...Ich kann mir vorstellen er ist wieder zum Streuner geworden. Bis heute trage ich die Narben als Zeichen meines Durchhaltvermögens. Nach dieser Zeit wurde ich fröhlich, so froh um endlich ein normales Leben zu führen. Jegliche Alpträume konnte ich hinter mir lassen und nun stehe ich vor dir. Jetzt habe ich sogar einen Schüler, er heißt Wolkenpfote, ein ganz niedlicher Kerl, muss ich schon sagen...Aber das ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erzählt wird! Ich danke dir das du meine Geschichte gelesen hast, es tat gut sich alles mal von der Seele zu Reden. Gehab dich wohl süßer Fratz!

ziele: ZIELE DER KATZE
sonstiges: SONSTIGES
code © funkenstern

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Charaktere:

Falbenpfote|| Heilerschülerin|| Flussclan|| Weiblich|| 8 Monde|| Single  [2]
Ozeanschimmer|| Krieger|| Schattenclan|| Männlich|| 18 Monde|| Single [0]





Zuletzt von Falbenpfote am Fr 6 Jan 2017 - 21:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Alter : 17
Ort : burnin' in hell.

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BeitragThema: Re: Ozeanschauer|Männlich| Schattenclan [Fertig!]   Fr 6 Jan 2017 - 20:30

»angenommen«

armes kleines knuffiges Ozean D:

..... ..... ..... ..... .....

» either way, eat your words «

NOM NOM NOM :3
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